Auch in diesem Jahr ist in der Welt des Rock/Metal viel los gewesen. Neue Alben wurden veröffentlicht, Musiker haben ihren Rücktritt verkündet und Todesfälle (die ich nicht alle aufzählen werde) gab es leider auch zu beklagen. Ich habe mir gedacht, dass ich dieses Jahr in musikalischer- als auch in persönlicher Sicht einmal reflektieren möchte. Orientiert habe ich mich unter anderem an der Januar 2012 Ausgabe des Metalhammers, so wie an deren Homepage. Selbstverständlich kann ich jetzt nicht jede Kleinigkeit aufzählen, die dieses Jahr passiert ist. Wäre dann ja doch sau viel Arbeit,… oder nicht?
Angefangen hat alles (logischer Weise!) im Januar: Judas Priest feiern ihr 20-jähriges PAINKILLER Jubiläum. Unter den Metalheads

20 Jahre PAINKILLER
heißt es, dass Painkiller das beste Album von Priest ist. Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen, da ich die älteren Alben alle etwas zu Hardrock lastig finde. Judas Priest rocken, egal was sie tun, aber Painkiller ist und bleibt erste Sahne! Das 70.000 Tons of MetalFestival findet im Januar das erste mal statt. Mit dabei unter anderem Bands wie Blind Guardian, Children of Bodom, Alestorm, Grave Digger und noch andere Bands, die sich auf eine Kreuzfahrt von Miama nach Cozumel und zurück gemacht haben. Ein weiteres “Jubiläum” gibt es auch noch zu “feiern” wenn auch inoffiziell. Vor 10 Jahren, im Januar 2001 verließ Bassist Jason Newsted Metallica. Er gab an, dass er sich durchs headbangen Rücken-und Nackenprobleme zugezogen hatte. Aber viel mehr lag es wohl daran, dass die Band ihn immernoch als Cliff BurtonErsatz sah. Burton kam am 27.September 1986 bei einem Busunfall auf der Europa-Tour in Schweden ums Leben und Jason wurde als Ersatz von Burton bestimmt. Doch so richtig grün waren sich Sänger

Feuer Frei ... BANG BANG !!
James Hetfield und Newsted nie so richtig, weshalb er nach 13 Jahren die Band verließ.
Im Februar sind Rammstein zu Gast im New Yorker Madison Square Garden und zeigen den Amerikanern, was gute deutsche Baller Musik ist! Hab damals auf einem bekannten deutschen Fernsehsender eine kurze Reportage zum Konzert gesehen. Was Rammstein da abgezogen hat, ist aller erste Sahne. Zurecht eine der international beliebtesten deutschen Rockbands. Wo wir gerade bei deutschem Rock sind: Die Mittelalter-Rocker In Extremo veröffentlichen ihr neues Studioalbum “Sternenreisen“, was ich jedoch jetzt nicht besonders gelungen finde. Muss auch ehrlich sagen, dass ich so von der Mittelalter-Rock Sache mitlerweile genug habe. Eine traurige Nachricht im Februar ist gewesen, dass das Urgestein Gary Moore am 06. Februar in seinem spanischen Hotelzimmer tot aufgefunden wurde. Moore erlag einem Herzinfakt.
Amon Amarth veröffentlichen im März ihr neustes Studioalbum “Surfur Rising“. Ich zähle mich zwar zum Anhänger der bärtigen Herrschaften, muss aber ehrlich zugeben, dass ich mir dieses Album nicht gekauft habe, sondern nur bei Youtube einzelne Lieder angehört habe. Muss aber sagen, dass ich nach wie vor von ihnen begeistert bin und mir überlegen werde, es mir in den nächsten Wochen doch mal zu zulegen. Schließlich werde ich sie nächstes Jahr aufm Wacken sehen und muss mich dementpsrechend vorbereiten.

Metal meets Pop
In der Aprilausgabe vom Metalhammer fing die Story “History of Metal” an, die sich in weiteren Ausgaben fortgesetzt hat. Obwohl ich mich schon sehr gut mit dem Metal auskenne, fand ich diese Story hoch interessant. Einfach nochmal zu sehen, wie es Anfang mit den heute so großen Bands wie Maiden, Metallica, Slayer usw. Auch den Kontrast zur, naja ich sag jetzt mal “verfeindeten” Musikrichtung Grunge, fand ich gut. Da ich ja nicht nur Metal, sondern auch etwas Grunge (Nirvana, Alice in Chains, Soundgarden) höre, war es für mich auch sehr interessant, nochmal die Entwicklung dieser Musikrichtung zu verfolgen. Eine Nachricht, die mich zu aller erst sehr gewundert hat ist diese gewesen: Lady Gaga als Roadie bei Iron Maiden. Erst hab ich mir gedacht, dass passt ja mal gar nicht zusammen, aber ich bin eines Besseren belehrt worden. Gaga outet sich als großer Iron Maiden Fan und gibt zu, dass ihr Roadie Job ihr Leben verändert habe. Ab diesem Zeitpunkt war sie mir um einiges sympatischer (abgesehen davon liebt meine Freundin Lady Gaga und sie hat mir ein paar Lieder gezeigt)
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Im Mai haben sich gleich zwei tragische Todestage zum ersten Mal gejährt. Nämlich die von Metal-Legende Ronnie James Dio und Slipknot Basser Paul Gray. Dio unterlag am 16.Mai 2010 seinem Krebsleiden und am 24.Mai 2010 wurde Slipknot Basser Paul Gray tot in einem Hotelzimmer aufgefunden. Wahrscheinlich haben weltweit millionen von Dio-und Slipknot Fans getrauert und Schweigeminuten gehalten. Schweigeminuten habe ich nicht gehalten, den beiden verstorbenen aber durch hören von Dio und Slipknot CD´s ihre wohlverdiente Ehre erwiesen. Das wichtigste Ereignis im Mai ist aber dieses gewesen: Ich habe meine Freundin kennen gelernt! Ich weiß leider nicht mehr genau an welchem Tag, aber es war so Mitte Mai und wir haben erst nur ein wenig geschrieben und daraus ist dann immer mehr geworden
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Endlich wieder dabei... System of a Down
Am 13.Juni hat der “Fürst der Finsternis”, Ozzy fucking Osbourne in Oberhausen sein aus gesundheitlichen Gründen abgesagtes Konzert nachgeholt und ich war dabei! Als Vorband hat an dem Abend Black Label Society gespielt (auch eine meiner absoluten Favouriten!). Der Abend ging ordentlich ab und hat sich definitiv für immer in mein Gedächnis eingebrannt. Das Rock am Ring Festival hatte dieses Jahr seit langem mal wieder richtig was zu bieten: nach fünfjähriger Pause haben System of a Down endlich ihr Comeback gefeiert (… wenn auch mit etwas mehr Kilos auf den Rippen
). Aber das macht ja nix. Es war toll, die Jungs wieder zusammen auf der Bühne zu sehen (Im fernsehen
) . Jetzt wartet man (ICH!) natürlich auf ein neues Album. Am 20.06. hat sich die Welt für mich und jeden anderen Jackass-Fan wohl für immer verändert: Ryan Dunn kam bei einem leider selbstverschuldeten Autounfall ums Leben. Er hatte wohl 2 Promille Alkohol im Blut und kam von der Straße ab. Diese Nachricht musste ich erstmal sacken lassen, da Ryan für mich schon ein ziemlich prägender Charakter in Jackas gewesen ist.
Im Juli ist dann Gelsenkirchen in Schutt und Asche gelegt worden. Am 03.07 sind die “Big 4″, also Anthrax, Megadeth,Slayer

The Big 4
und Metallica in der Veltins Arena zu Gast gewesen. Da ich leider nicht dabei gewesen bin, kann ich keine Beurteilung zum Konzert abgeben, aber muss ja mit Sicherheit der Kracher gewesen sein, naja abgesehen von manchen Fehlern in der Technik: Sound auf den Rängen war gut, vor der Bühne angeblich total scheiße. Die Versorgung der Metal-Fans war ca. auf ein 90 minütiges Fußballspiel kalkuliert, anstatt auf ein 6 stündiges Konzert. Eigentlich wollte ich dahin, aber man kann ja nicht alles haben
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Ebenfalls am 03.07 hat sich ein Todestag zum 4o. Mal gejährt: The Doors Frontmann Jim Morrison verstarb am 03.Juli 1971 an einer Überdosis Heroin.
Ich meine es war auch irgendwann im Juli, als ich für mich und zwei Kumpels Volbeat Karten bestellt habe. Habe beim Ozzy Konzert ein Plakat der “Beyond Hell/Above Heaven” Tour gesehen und aus Spaß zu meinem Vater gesagt, dass man für das Konzert ja Karten bestellen könne.
Im August haben dann Machine Head bekannt gegeben, im November zusammen mit Bring me the Horizon, Devil Driver und Darkest Hour auf Tour zu gehen. Selbstverständlich mit ihrem für September angekündigten Album “Unto the Locust” im Gepäck. Im selben Monat hielt sich auch das Gerücht aufrecht, dass angeblich eine Black Sabbath-Reunion geplant wäre. Doch zu dem Zeitpunkt wollte keiner von den alten Herrschaften offiziel bestätigen, dass sie sich nochmal zusammen tun wollten. Am 19. August veröffentlichen Blödel-Metaller J.B.O ihr 9. Studioalbum. Auch hier muss ich sagen, dass ich die vier Quatschköpfe gerne mag, mir aber das Album nicht angehört, bzw. gekauft habe.
Gleich am 01. Septemberbin ich 18 Jahre jung geworden und hab einen Tag danach auch ordentlich gefeiert. Man wird halt nur einmal 18. Als Geschenk gab es eine Karte fürs Wacken Open Air 2012… Ich hätte gerne mal meinen Gesichtsausdruck sehen, als mir dieses Geschenk überreicht worden ist
. Eine Woche später, am 08.September kam dann ein Tag, der mein Leben für immer

2011 auf Höhenflug: Machine Head
verändern sollte: Meine Freundin und ich sind zusammen gekommen. Das war wirklich der allerwichtigste Tag in diesem Jahr für mich (jaaa, noch wichtiger als das Ozzy-Konzert!). An dieser Stelle möchte ich dir nochmal sagen, dass ich dich über alles Liebe
. Machine Head veröffentlichen 4 Jahre nach ihrem mega Album “The Blackening” , “Unto the Locust” und ich kann diesbezüglich nur eins sagen: Meine…..Fresse! Ich kann nur der Meinung vom Metal Hammer zustimmen: So sieht Metal 2011 aus! Harte Riffs, brutaler Gesang, aber dennoch kombiniert mit super eingängigen Melodien. Einfach der Wahnsinn.
Im Oktober habe ich mich mit meiner Freundin in Köln getroffen. Wir haben uns ein paar schöne Tage gemacht, waren viel shoppen, sind nach Oberhausen ins Centro gefahren uvm. Wir waren zwar nur drei Tage dort, es war aber jedoch wundervoll! In Köln hat sie dann ihr ALLERERSTES Metalalbum von mir geschenkt bekommen
. “Guitar Gangsters and Cadillac Blood” von Volbeat. Jetzt habe ich noch eine Sache, über die ich mich etwas auskotzen werde
. Metallica haben nach Zusammenarbeit mit Lou “Laberbacke” Reed, zwar kein Metallica Album- , aber irgendwas anderes rausgebracht. Es nennt sich “Lulu” und so hört es sich auch an. Für mich der größte Müll, der mir in diesem Jahr und den letzten 5 Jahren unter gekommen ist. Das dumme gelaber von Reed in den Songs nervt total und Metallica versuchen durch Metallica typische Riffs etwas mit einfließen zu lassen. Das war mal überhaupt nix und da frag ich mich doch, ob die Herrschaften um Herrn Hetfield und Herrn Ulrich doch noch etwas geldgeil gewesen sind? So ein musikalischer Fehltritt wäre Metallica vor 20 Jahren nicht passiert.
Am 03. November wurde Gwar Gitarrist Corey Smoot tot im Tourbus aufgefunden. Die Band gibt erst nicht bekannt, woran “Flattus Maximus” gestorben sei; man solle die Privatsphäre der Musiker und der Familie respektieren. Ist auch eine plausible

Volbeat: Jetzt ohne Bredahl (2 vl.)
Erklärung, jedoch wird einige Wochen später bekannt gegeben, dass Smoot an einer Koronararterienthrombose gestorben ist. Nach einem unendlichen Hin- und Her steht es Am 11. November dann endlich fest: Black Sabbath haben sich in der Urbesetzung wieder vereinigt und planen für 2012 ein neues Studioalbum und eine Tour. Na, da bin ich ja mal gespannt, zumal die Herrschaften um Herrn Osbourne ja nicht mehr die allerjüngsten sind. Im November habe ich dann auch das zweite Konzert in diesem Jahr besucht. Volbeat waren am 12.November zu Gast in Oberhausen. Meine Wenigkeit und zwei Kumpels waren dabei (oh ja, und mein Vater: Er hatte sich kurz vor Beginn des Konzertes noch eine Karte an der Abendkasse gekauft). Für mich war es das zweite Mal, dass ich Volbeat gesehen habe und sie waren wirklich noch besser, als beim
ersten Mal (Wacken Rocks Seaside 2009). Die Jungs haben sich eindeutig weiter entwickelt und spielen guten Metal! Doch ungefähr zwei Wochen nach dem Konzert in Oberhausen wird verkündet, dass sich die Band von Gitarristen Thomas “die Augenbraue” Bredahl trennen werde. Bredahl wollte sich wohl ins Songwriting mit einmischen, was Poulsen wiederum nicht gefallen hat. Bredahl wird für die restlichen Konzerte der Tour von Mercyful Fate-Gitarristen Hank Shermann ersetzt
Im Dezemberist dann nochmal so einiges los gewesen. Meine Freundin kommt mich am

49% Motherf*cker , 51% Son of a B*tch : Lemmy Kilmister
15.12 besuchen und bleibt bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Diese Woche ging für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. Wir haben die gemeinsame Zeit jedoch sehr genossen! Desweiteren gibt der Kerry King (Slayer) zu verstehen, dass die “Big 4″ Konzerte keine Zukunft mehr haben. Angeblich würden sich die Zeitpläne der Bands überschneiden und die Organisation wäre auch schon eine sehr große Sache gewesen. Die headlining Band der Big 4 ist und bleibt Metallica und wenn sie wieder auf “Big 4 Tour” gehen wollen, lässt sich bestimmt ein Slayer Ersatz finden, falls diese dann die Bahn frei machen würden. Kurz vor Weihnachten sagen Gwar ihre Europa-Tour ab. Dies hat angeblich nichts mit dem Tod des Gitarristen, sondern vielmehr mit einer niedrigen Vorverkaufszahlen der Eintrittskarten zu tun. Einige Shows wurden schon abgesagt. Kommen wir zu was anderem. Am 24.12………ist Weihnachten, ja richtig. Aber da ist noch was anderes- für die Metal Welt besonderes: der legendäre Motörhead Sänger Lemmy Kilmister (den ich schon zweimal Live bestaunen durfte) feiert seinen 66. Geburtstag. Ein Wunder dass der Mann noch auf der Bühne steht und sein Brett da runterspielt. Der ist doch bestimmt schon oft klinisch tot gewesen, bei dem Alkohol-und Zigarettenkonsum. Uns solls egal sein, solange wir noch viel von Lemmy haben!
So, dass war mein kleiner Metal-Jahresrückblick. Ich denke, da steht ordentlich was drin und wenn man bedenkt, dass ich kein Redakteur einer Metalzeitung bin, kann ich eigentlich ganz stolz sein, so viel zusammen bekommen zu haben
. In diesem Sinne: Wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr!
Keep it Heavy, Keep it Metal!